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Bruno ist tot

Bruno tauchte auf, trieb sein Unwesen, sollte lebend gefangen werden - doch nun haben ihn die Jäger erwischt.
Artenschutz mal anders.

Da trieb sich nun seit langer Zeit Bruno der Bär rum, verbreitete Angst und Schrecken, riss Schaafe aus purer Lust am Töten (Zitat Sat.1 am heutigen Tage), und wurde demnach zur Gefahr für die Menscheit.
Das ist doch mal was, nach 170 Jahren verirrt sich wieder ein Bär in die Wälder wo er einst ausgerottet wurde, und anstatt daß sich alle freuen, machen sie Panik und drängen dazu diese Gefahr zu beseitigen.

Das ist Artenschutz wie man sich das wünscht.
Gratulation!

Zum Glück bekommt Bruno nun einen ausgestopften Ehrenplatz im Münchener Museum neben seinem Artverwandten, dem letzten in den Gebiet erschossenen Bär, wenn das mal keine Ehre ist …

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Eine Antwort to “Bruno ist tot”

  1. Melanie Says:

    Mail-Aktion: Vorsorgen. Nie wieder ein Bruno (-Desaster)!
    (ab27.06.2006)

    Wenn Behörden in Bayern es nicht schaffen, einen zugewanderten
    und vom Umweltminister ‘willkommen geheißenen’ Bären und die
    Bevölkerung in der betroffenen Region angemessen zu managen, wie
    sollten dann Regenwaldländer es jemals schaffen, ihre Wälder zu retten
    und langfristig zu erhalten? Wir erwarten mehr von den bayerischen
    Behörden.

    Wir bitten alle LeserInnen, die Protestmail abzuschicken.
    Diese findet man direkt hier: http://www.wald.org/baer

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