E-Break
Nun ist es scheinbar bewiesen, wer sich zwischendurch in Maßen bei der Arbeit mal einen Surf durch das Internet gönnt, oder zwischendurch private E-Mails beantwortet, ist konzentrierter und weniger Streß geplagt.
Wer nach dem Lesen dieser Nachricht zu seinem Chef rennt und einen Internetzugang fordert sollte sich im Klaren sein, daß man auch abwiegen sollte ob man das “zwischenzeitige” Abschalten auch mit seinem Arbeitsablauf verbinden kann.
Grundlage für die Ergebnisse sind psychometrische Untersuchungen, die in mehreren englischen Firmen unter Beobachtung des Psychologen Tomas Chamorro-Premuzic von der Goldsmith Universität durchgeführt wurden. „Der Bericht zeigt, dass bereits eine zehnminütige ´E-Break´ am Tag Vorteile bringt.
Quelle: focus.de - E-Break
Wie bei allen Dingen ist der Mitarbeiter selbst verantwortlich ob das Projekt E-Break ein Erfolg ist.
Wird der Mitarbeiter zum Dauersurfer und vernachlässigt die Arbeit, wird das Projekt keine Zukunft haben.
Erinnert mich an gewisse Sozialprojekte einer großen Firma. Wie mir erzählt wurde, bot man den Mitarbeitern kostenlosen Kaffee am Automaten an ohne jeglicher Beschränkung wie oft sie dort hingehen.
Anfänglich, sehr positiv aufgenommen, gingen die Kollegen vereinzelt dahin, trafen sich dort vielleicht mit einem Kollegen zu einem kurzen Plausch.
Nach einiger Weile gingen immer mehr und mehr Arbeiter zu den Automaten, lange und große Trauben an Kollegen bildend.
Das hatte zum Ergebnis, daß der Produktionsablauf erheblich gestört wurde, und der Arbeitgeber schnell eingreifen mußte um nicht noch mehr Schäden anzurichten.
Ich denke mal, das wird sich auch sehr gut mit dem Internetsurfen vergleichen lassen.
Surft ein guter Mitarbeiter mal paar Minuten im Internet wird der Chef in seltensten Fällen einen Riegel vorschieben wollen. Artet es aus, müssen womöglich alle unter Maßnahmen leiden.
