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HDV Optware - holografischer Speicher

Je größer die Festplatte, desto größer das Problem von Backups.
Sicherlich ist eine der Möglichkeiten, wenn nicht sogar die einfachste, 2 gleiche fEstplatten zu nutzen und diese mittels RAID Systemen jeweils zu spiegeln. Wer aber die Daten einfach komplett verschieben möchte, z.B. auf DVD Rohlinge, der wird ein Problem haben wenn er 200 GB und mehr “backupen” möchte. Dann fängt die Brennorgie an.

Eine weitere Lösung dürfte die HVD Technik bieten.
HVD = Holographic Versatile Disc
Hierbei werden die Daten nicht in dem Sinne linear gespeichert, sondern es wird ein dreidimensionaler Raumg enutzt, wodurch natürlich größere Datenmengen gespeichert werden können.
Der japanische Hersteller Optware ist da ziemlich forsch und eröffnet laut golem.de eine Tochterunternehmung in den USA und bereitet sich auf die Herstellung von HVDs vor, und einem möglichen Start 2006 zur Massenproduktion.

Es wird whl noch etwas dauern bis man als Privatanwender an dieses gute Stück kommt. Die Frage ist dann natürlich, ob man es wirklich braucht.
Wer also öfter riesige Datenmengen sichern muß, wäre das natürlich eine Lösung.
Die HVD soll einmal beschreibbar sein und bis zu 200 GB an Daten auf einmal fassen können.
Laut golem dauert es für den Konsumenten noch bis 2008 bis fähige Brenner auf den Markt kommen. Geplant sind übrigens auch HVD Medien die einen Terabyte (1000 GB) und mehr fassen sollen.
Die Zukunft der holographischen Speichermedien hat also angefangen.

Die Konkurrenz wird nicht nur den Preis drücken in der Zukunft, sondern noch die Fähigkeiten des HVDs steigern und produktiver machen:

Inphase arbeitet an eigenen Holo-Datenscheiben, deren “Tapestry”-Laufwerke ebenfalls 2006 auf den Markt kommen sollen und mit grünen, teils aber auch mit blauen Lasern arbeiten und gar bis zu 300 GByte Daten speichern. In dieser Form sollen die Laufwerke ab 2006 auch verkauft werden, bis 2009 soll die Kapazität bis auf 1,6 TByte pro Disc gesteigert werden.

Link: golem.de - 2006 - das Jahr der holografischen Speicher?

Immer mehr Meldungen lassen an alte SciFi Filme erinnern in denen Holoscheiben als Datenquellen verwendet wurden.
Aber das war ja an sich immer so. Man denke nur an Jules Verne und seine Ideen die heute in der Technik Standart sind und ursprünglich reine Fantasie waren.

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