SCU - Skype Capture Unit
Wieviel Privatsphäre bleibt dem Deutschen noch erhalten?
Der Staat bedient sich Trojanern, welche meinem Wissen nach als Schadsoftware bezeichnet wird, und deren Einsatz eine strafbare Handlung darstellt, um Eure Chats und Eure Gespräche über das Kommunikationstool Skype abzuhören.
Für mich klingt das nach einem illegalen Eingriff in die Privatsphäre.
Ich persönlich nutze Skype nicht, ich helfe dem Staat und nutze nur meinen Festnetzanschluß, der seit jeher einfacher abzuhören ist.
Wie weit darf man sich das Einschränken erlauben? Werden demnächst überall Webcams in unseren Wohnungen installiert um konspirative Treffen womöglich auszumachen, wird demnächst ein Bierlaune Spruch vor Gericht gegen einen verwendet werden?
Wir werden sehen.
Ich denke indes nicht, daß sich das Überwachungsklima nur auf Deutschland beschränkt, wo anders geht es bestimmt sogar noch schlimmer zu.
Liebe Politiker, bitte schützt uns vor uns selbst!
Und wer sich mal ein Bild machen möchte wie das Ganze finanziert wird und von welchem Summen gesprochen wird, der sollte sich folgenden Beitrag durchlesen.
Den bei Wikileaks veröffentlichten Dokumenten ist zu entnehmen, dass der “Bayern-Trojaner” für Skype von den Behörden zum Preis von 3.500 Euro “pro Monat und Maßnahme” gemietet werden muss. Dazu kommen “einmalige Installationskosten vor Ort für den Auf- und Abbau” von 2.500 Euro. Der “Mietpreis der SSL-Dekodierung pro Monat und Maßnahme” schlägt ebenfalls mit 2.500 Euro zu Buche.
Quelle: golem.de - Wer soll den Bayern-Trojaner bezahlen?
“Man in the middle” - so ist die Taktik, keine Software soll mehr sicher sein, privat soll nichts mehr sein, wir sollen nciht mehr Mensch sein als ein Wert in der Statisik.
Ein weiterer Schritt in die Zukunft, eine Welt von morgen, eine schöne neue Welt!
