Tibet und die Chinesen
Der lang anhaltende Machtkampf um das Gebiet Tibet, wobei es meiner Ansicht nach um die einseitige Macht Chinas geht und auf der anderen Seite ein repressionsfreies und anerkanntes Nebenherleben (lt. dem Dalai Lama), spitzt sich angesichts der bevorstehenden Olympischen Spiele weiter zu.
Nachrichten werden verharmlost, Nachrichten zurückhegalten, der Schein wird bewahrt, junge Tibeter gehen auf die Straße … und randallieren.
Das ist das erste was mir auffiel - was können chinesische Geschäfte für die Politik Chinas, was kann der ebenso kleine Chinese wie die Tibeter an der ständigen Repression an Tibet? Gar nichts!
In diesem Fall ist ein stiller Protest angebracht, mit Gewalt wird man gegen China nichtvorgehen können, und langfristig nur weitere militärische Aktionen und noch mehr Repression provozieren.
Der Standpunkt der Tibeter ist mehr als berechtigt, aber auf diesem Weg werden sie es nicht erreichen können.
Tibet muß sich formieren, die intellektuelle Elite Tibets demonstrieren, daß sie ein Volk sind und zu ihren Werten stehen.
Steine schmeissen bring in dem Fall nichts. Keinen Umsturz, und keine Wende.
Doch wie eigentlich üblich in unserer Zeit: wo bleibt die weltliche Unterstützung für die Tibeter? Wo sind die Protestmärsche, Einmarschdrohungen (bitte den Sarkasmus an dieser Stelle wahrnehmen!) , Sanktionen und die politische Empörung?
Nichts passiert und wird nichts passieren. Wer würde es sich schon zutrauen China entgegen zu treten.
Man kann nur hoffen und auf die Vernunft beider Fraktionen hoffen, daß es Einigung gibt.
Und wenn in China die olympischen Spiele stattfinden, dann ist der olypmische Geist dieses mal sehr hoch verfehlt worden.
Mit diesen Worten, einen schönen Tag noch!!
